Luise Nord?

LUISE NORD?

Während sich Berlin seit der Öffnung der Mauer in großem Tempo veränderte, schien das Gebiet zwischen dem U+S-Bahnhof Jannowitzbrücke und dem U-Bahnhof Moritzplatz, zwischen Köpenicker und Heinrich-Heine-Straße (im Bezirk Mitte) zunächst in Vergessenheit geraten. Historisch ist es der nördliche Teil der ehemaligen Luisenstadt – daher der Blog-Name „Luise Nord“.  In diesem Quartier gibt es – vor allem entlang des einstigen Mauerverlaufs – noch etliche brachliegende Grundstücke. Die Baustruktur ist ebenso bunt wie die Nutzungsmischung: Ehemalige Industrieareale, gründerzeitliche Altbauten, Plattenbauviertel aus DDR-Zeiten, neue Projekte wie Genossenschaftsbauten oder Kunst- und Kulturinitiativen, Clubs, Hostels finden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Und es gibt viele engagierte Akteure im Gebiet.

Plan Berlin

Um die Entwicklungen im Sinne des Landes Berlin und des Bezirkes Berlin Mitte zu steuern, ist ein Teil dieses Gebietes als Sanierungsgebiet ausgewiesen worden. Das bedeutet auch, dass sich Bürger – vor allem die Anwohner und Gewerbetreibenden – mit ihren Anliegen und Wünschen im Rahmen der Bürgerbeteiligung in die Planungsprozesse einbringen können.

Auf diesem Blog sollen – in Ergänzung zu den bereist existierenden, interessanten und gut recherchierten Internetseiten z.B. des „Bürgervereins Luisenstadt e.V.“ – weitere Informationen zusammen getragen werden. Dabei soll der Schwerpunkt auf den aktuellen Entwicklungen sowie den kulturellen Veranstaltungen im Gebiet liegen.